Testphase für den Biofilterdeckel

Allgemein - 16.10.2018

Durch den Bioabfallbehälter kommt es häufig zu Geruchsbelästigung und Maden- oder Fliegenbefall. Um diese Probleme zu lösen und die Akzeptanz der Bioabfallbehälter zu stärken,  wurde im Landkreis Nordhausen der Biofilterdeckel testweise eingeführt. Dieser Deckel ist ein „Abwehrschild" gegen Ungeziefer und reduziert effektiv Gerüche und Entsorgungskosten.

Durch eine Gummidichtung wird ein luftdichter Verschluss des Bioabfallbehälters erzielt. So können anlockenden Gase nicht entweichen und keine Schädlinge eindringen. Das Filtermaterial besteht aus einem Substrat, welches aus Kokosfasern hergestellt und mit Enzymen und Mikroorganismen angereichert wird. Diese werden mit etwas Wasser „aktiviert" und beginnen dann sofort mit der Neutralisierung der Biogase.

Das Filtermaterial muss ca. alle zwei Jahre ersetzt werden. Dieser Vorgang ist wenig kosten- und zeitintensiv. Das verbrauchte Filtermaterial wird einfach über den Bioabfallbehälter entsorgt.

Der Filterdeckel passt auf die Abfallbehälter mit 60 und 120 Litern Fassungsvermögen. Die Umrüstung ist einfach und schnell mit der Montageanleitung durchgeführt.

Die Testphase im Landkreis Nordhausen wird durch die Befragung der Testpersonen begleitet und ausgewertet. Sollte der Einsatz des Biofilterdeckels während der Testphase zu einer positiven Resonanz führen, wird dieser dann flächendeckend im gesamten Entsorgungsgebiet angeboten.

Interessenten können sich im Landratsamt Nordhausen, BürgerServiceZentrum, oder direkt beim Fachgebiet Abfallwirtschaft und Deponie, Gerhart-Hauptmann-Straße 2 in 99734 Nordhausen, melden.

 


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